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Was ist Lüften und wie lüfte ich den Rasen?

Lüften ist eine sehr schonende Pflegemaßnahme für den Rasen. Dabei werden mit sogenannten Federzinken Moos, Rasenschnittreste und Rasenfilz aus der Grasnarbe herausgekämmt. Gleichzeitig werden Ausläufer und quer wachsende Halme aufgerichtet, was das Rasenbild deutlich verbessert.

Die Federzinken dringen nicht in den Boden ein, sondern arbeiten nur an der Oberfläche. Genau deshalb ist das Lüften besonders rasenschonend und kann mehrmals im Jahr, bei Bedarf sogar wöchentlich, durchgeführt werden.
Wir empfehlen, den Rasen etwa einmal pro Monat zu lüften.

Wichtig: Lüften darf nicht mit Vertikutieren oder Aerifizieren verwechselt werden.

Viele Vertikutierer verfügen über ein Wechselsystem, bei dem die Messerwalze gegen eine Federzinkenwalze ausgetauscht werden kann.


Wie lüftet man den Rasen richtig?

1. Federzinken korrekt einstellen

Die Federzinken müssen so eingestellt sein, dass sie nur leicht über den Boden kratzen und nicht in den Boden eindringen.
Dringen sie zu tief ein:

  • verschleißen die Federn sehr schnell

  • der eigentliche Zweck des Lüftens wird verfehlt

Am besten testest du die Einstellung vorher auf einer ebenen Fläche außerhalb des Rasens.


2. Rasen lüften

Ist das Gerät richtig eingestellt:

  • die Rasenfläche einmal längs und einmal quer abfahren

  • gleichmäßig und ohne Druck arbeiten


3. Ausgekämmtes Material entfernen

Hat die Maschine keinen Fangkorb, sollte das herausgekämmte Material anschließend vollständig vom Rasen entfernt werden.


4. Nach dem Lüften mähen

Im Anschluss empfiehlt es sich, die Fläche noch einmal mit einem Sichelmäher zu mähen.

Das hat mehrere Vorteile:

  • aufgerichtete Halme und Ausläufer werden sauber gekürzt

  • die Bestockung wird angeregt, der Rasen wird dichter

  • durch die Saugwirkung des Mähers werden weitere Reste aufgenommen

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