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Wie sät man Rasen richtig nach?

Warum entstehen Lücken im Rasen?

Vor allem nach dem Winter, aber auch im Laufe des Jahres, können im Rasen kahle Stellen entstehen. Ursachen sind unter anderem Frost, Trockenheit, starke Nutzung oder Krankheiten. Werden diese Lücken nicht rechtzeitig geschlossen, siedeln sich schnell Unkräuter an.


Warum ist eine schnelle Nachsaat wichtig?

Offene Stellen im Rasen bieten Unkraut ideale Bedingungen zum Keimen. Durch eine zeitnahe Nachsaat bleibt der Rasen dicht, gesund und widerstandsfähig gegen Fremdbewuchs.


So gehst du bei der Nachsaat von Lücken vor

  1. Vorbereitung der Fläche
    Die betroffenen Stellen leicht aufharken oder lockern. Moos, Unkraut, Steine und abgestorbenes Pflanzenmaterial vollständig entfernen.

  2. Rasensamen ausbringen
    Die Lücken mit vorhandenen Rasensamen aus der ursprünglichen Neueinsaat oder alternativ mit speziellem Nachsaatrasen schließen. Die genaue Dosierung findest du auf der jeweiligen Verpackung.
    Für größere Flächen eignet sich der Turbostreuer in Stufe 4 oder 5 besonders gut.

  3. Samen andrücken
    Nach dem Ausbringen die Fläche leicht festtreten oder andrücken, damit die Samen guten Bodenkontakt haben.

  4. Wässern
    Die nachgesäten Stellen müssen über einen Zeitraum von 14–20 Tagen dauerhaft feucht gehalten werden. Bei hochwertigen Rasensamen kann es bis zu 20 Tage dauern, bis die ersten Keimlinge sichtbar sind.


Erster Schnitt nach der Nachsaat

Sobald der neue Rasen eine Höhe von etwa 10 cm erreicht hat, darf wieder gemäht werden. In den ersten Schnitten sollten jedoch nur die Spitzen gekappt werden, um die jungen Gräser nicht zu schwächen.


Profitipp für einen dauerhaft dichten Rasen

Wenn dein Rasen besonders dicht und gleichmäßig werden soll, empfiehlt es sich, einmal jährlich die gesamte Rasenfläche nachzusäen – auch dann, wenn keine großen Lücken sichtbar sind.

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