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Dollarflecken - nicht so schön, wie es klingt

Sogenannte Dollarflecken (lat. Sclerotinia homoeocarpa) sind eine typische Sommer-Rasenkrankheit. Sie entstehen vor allem durch hohe Belastung des Rasens, etwa infolge von Trockenstress und Nährstoffmangel.

Die Krankheit tritt bevorzugt bei:

  • Tagestemperaturen zwischen 20 und 30 °C

  • gleichzeitig kühlen Nächten

auf. Besonders ein Stickstoff- und Kaliummangel begünstigt den Befall. Bestimmte Gräser wie Festuca rubra und Poa annua gelten als besonders anfällig.

Wichtig:
Bei Dollarflecken spielen Sporen eine entscheidende Rolle. Diese können durch Menschen, Tiere, Schuhe oder Geräte auf dem Rasen verteilt werden, wodurch sich die Krankheit schnell ausbreiten kann.


Woran erkennt man Dollarflecken?

Typische Anzeichen für Dollarflecken sind:

  • helle, strohige Flecken im Rasen

  • die Flecken sind anfangs klein, können sich aber vergrößern

  • bei hoher Luftfeuchtigkeit ist teilweise ein weißes Pilzgeflecht (Myzel) sichtbar


Begünstigende Faktoren

Folgende Bedingungen fördern das Auftreten von Dollarflecken:

  • Trockenstress

  • unzureichende Nährstoffversorgung

  • Stickstoffmangel

  • Kaliummangel

  • verdichteter, schlecht durchlüfteter Boden

  • hohe Rasenbelastung


Wie kann man Dollarflecken vorbeugen?

Eine gute Rasenpflege ist der beste Schutz vor Dollarflecken:

  • Boden durch Vertikutieren und Aerifizieren locker und durchlässig halten

  • Rasenfilz reduzieren, z. B. mit dem Turbogrün Rasenbelüfter

  • Trockenstress vermeiden durch bedarfsgerechte Bewässerung, idealerweise in den Morgenstunden

  • regelmäßig und ausgewogen düngen, um Mangelerscheinungen zu verhindern

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