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Blaualgen

Wenn sich schwarze oder dunkelgrün-schwarze Flecken im Rasen bilden, handelt es sich sehr häufig um Blaualgen (Cyanobakterien). Diese treten vor allem in der kühleren Jahreszeit auf und sind ein deutliches Zeichen dafür, dass die Bedingungen im Boden nicht optimal sind.

Die häufigsten Ursachen sind eine unausgewogene Nährstoffversorgung – insbesondere ein Kalium­mangel – sowie Staunässe und Bodenverdichtungen. Diese Faktoren schaffen ideale Voraussetzungen für die Ausbreitung der Algen.


Faktoren, die das Algenwachstum begünstigen

– Bodenverdichtungen
– Wasserüberschuss, z. B. durch starke Niederschläge, zu häufiges Bewässern oder fehlende Drainage
– Rasenfilz
– Zu tiefer Rasenschnitt
– Starke Schattenlagen
– Allgemeiner Nährstoffmangel


Was tun bei aktivem Algenbefall?

Bei einem bestehenden Algenbefall empfehlen wir ein mechanisches Vorgehen:

– Die Algenschicht flach mechanisch entfernen, z. B. mit einem Rechen oder Spaten
– Den betroffenen Boden anschließend gründlich aufrauen
– Die Fläche sanden, um die Bodenstruktur zu verbessern
– Gleichzeitig eine Nachsaat ausbringen, damit entstandene Lücken schnell geschlossen werden

Durch die Nachsaat wird verhindert, dass sich Unkraut ansiedelt, während sich der Rasen wieder verdichtet.


Warum Sand so wichtig ist

Der Sand sorgt dafür, dass die Bodenoberfläche grobporiger wird. Dadurch verbessert sich die Luft- und Wasserdurchlässigkeit, überschüssige Feuchtigkeit kann schneller abtrocknen und die Gräser können die Rasennarbe wieder schließen. Den Algen wird so dauerhaft die Lebensgrundlage entzogen.

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